Der MPPT-Solarladeregler ist für mittlere und größere Solaranlagen im Privatbereich
z.B. für ein Gartenhaus, Werkzeugschuppen, kleine Notstromversorgung oder einen Carport bestimmt.
Es können Akkus mit einer Nennspannung von 12 oder 24 V angeschlossen werden. Als Energiespeicher sind übliche Solar-Bleiakkus (AGM oder ähnliche versiegelte Bauformen, Blei-Gel, Blei-Säure) und auch Solar-Lithium-Akkus geeignet. Der verwendete Akkutyp muss direkt nach der Erstinbetriebnahme im Einstellmenü des Ladereglers entsprechend programmiert werden.
Der Solarladeregler verfügt über ein Anschluss für ein externes Bluetooth®-Modul (Zubehör), so dass Sie mit einer App (in englisch) und einem entsprechenden Endgerät (z.B. Smartphone) eine Überwachung und Steuerung vornehmen können. Laden Sie sich die App „PVChargePro“ herunter (je nach verwendetem Smartphone aus dem Google® Play Store oder dem Apple® App Store).
Ein übersichtliches LCD-Diaplay gibt Information über die wichtigsten Parameter Ihrer Solaranlage. Im Fehlerfall helfen Fehlercodes in der Anzeige zum Beheben von Störungen in Ihrer Solaranlage!
TIPP: Was ist der Unterschied zwischen einem PWM (Puls-Weiten-Modulation) und einem MPPT (Maximum-Power-Point) Laderegler?
Der PWM-Laderegler stellt prinzipiell eine Direktverbindung zwischen dem PV-Generator (Solarmodul) und des angeschlossenen Akkus her. Die Spannung des Solarmoduls ist geringfügig höher als die Akkuspannung (z. B. bei einem 36-zelligen Solarmodul ca. 17-18 V). Als Ergebnis wird die Spannung des PV-Generators (Solarmodul) auf die Spannung des Akkus heruntergezogen und der Ladestrom des Akkus entspricht dem Strom des PV-Generators (Solarmodul) .
Der MPPT-Laderegler wird dann eingesetzt, wenn die Spannung des Solarmoduls viel höher als die Spannung des angeschlossenen Akkus ist. Das Maximum Power Point Tracking verfügt über eine indirekte Verbindung zwischen dem PV-Generator (Solarmodul) und des Solarakkus. Die indirekte Verbindung umfasst einen DC/DC-Spannungswandler, der überschüssige PV-Spannung in zusätzlichen Strom mit niedrigerer Spannung umwandeln kann, ohne dass dabei Leistung verloren geht. Somit erhält man eine um ca. 20% höhere Effizienz gegenüber PWM-Ladereglern. MPPT-Steuerungen tun dies über einen adaptiven Algorithmus, der dem Punkt maximaler Leistung des PV-Generators folgt und dann die Eingangsspannung so anpasst, dass die effizienteste Energiemenge für das System gewonnen wird.
Da aber MPPT-Laderegler teurer sind als die PWM-Laderegler rechnen sich diese nur in größeren Solaranlagen und bei Verwendung von Solarmodulen mit höherer Spannung.
| Laderegler | |
| Laderreglertyp: | MPPT |
| Systemspannung: | 12/ 24 V |
| PV-Eingangsleistung: | Max. 450 Wp bei 12 V und 900 Wp bei 24 V |
| PV-Eingangsspannung: | Max. 100 VDC |
| Ladestrom: | Max. 30 A |
| Lastausgang vorhanden? | Ja |
| Laststrom: | Max. 30 A |
| Geeignet für Akkutyp: | GEL (Blei-Gel-Akku) FLD (Blei-Säure-Akku) SEL (Gasdichter Blei-Akku bzw. AGM-Blei-Akku) LiFePO4 (Lithium-Eisen-Phosphat) |
| Ladeparameter: | Siehe Anleitung / Datenblatt |
| USB-Ausgang: | Nein |
| Eigenstromverbrauch: | Bei 12 V ca. 12 mA, bei 24 V ca. 10 mA |
| Umgebungstemperatur: | -35°C bis +45°C |
| Umgebungsluftfeuchte: | Maximal 80% relativ, nicht kondensierend |
| Betriebshöhe: | Maximal 3000 m über NN |
| Schutzart: | IP 32 |
| Abmessungen: | 245 x 180 x 82,5 mm (L x B x H) |
| Gewicht: | Ca. 2 kg |






































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